Methode - Mediationspraxis

Zukunft gestalten - WEG- und Wanflungsbegleitung
Mediationspraxis
Dr. Hans Jürgen Groß
Direkt zum Seiteninhalt

Methode

Die Methode der Konfliktbeglleitung ist eine Synthese zahlreicher Elemente diverser Disziplinen. Während in der Einzelbegleitung Methoden des Coaching ihren Einsatz finden, sind es in dem Medaitionsverfahren Methoden der Gesprächsführung, die den Ablauf des Geschehens lenken.

Das zentrale Anliegen jeder Mediation ist nicht die Suche nach der Wahrheit, nicht der Abgleich der Faktenlage mit Rechtspositionen und auch nicht die Frage, was richtig oder falsch ist. Im Zentrum einer Mediation steht vielmehr die Beleuchtung der Hintergründe des Konfliktes, die Frage nach den Interessen und Bedürfnissen der an dem Konflikt beteiligten Personen.

Durch das Verständnis für die Motivation und das Anliegen des Gegenübers wird das Blickfeld erweitert und damit die Voraussetzung für die Erarbeitung von neuen Lösungsmöglichkeiten geschaffen, die beiden Parteien gerecht werden.

Die Selbstverantwortlichkeit der Beteiligten und die Einbeziehung des individuellen Bedarfs, -der sich hinter den bisherigen Handlungen versteckt-, ermöglichen Vereinbarungen, die das Problem auf der Sachebene für alle Seiten zufriedenstellend lösen und auf der persönlichen Ebene eine Grundlage für eine bessere Kommunikation und Kooperation in der Zukunft legen.

Im Laufe der Jahrzehnte hat sich ein bestimmter Ablauf des Mediationsverfahrens herausgebildet, der sich in dem folgenden Phasenmodell der Mediation wieder findet:

  1. Schaffung eines sicheren Rahmens (Einleitung).

  2. Die beteiligten Personen stellen den Konflikt aus ihrer Sicht dar.

  3. Konflikterhellung (die Interessen der beteiligten Personen hinter dem Konflikt werden herausgearbeitet).

  4. Es werden Lösungsmöglichkeiten gesammelt und entwickelt.

  5. Übereinkunft (die Beteiligten einigen sich auf konkrete Lösungsvereinbarungen).

Mediation wirkt auf die Konfliktklärung unterstützend indem sie deskriptiv, erhellend, strukturierend den gestörten Prozess wieder in Fluss bringt / begleitet. Dabei wird nicht normativ in den Prozess eingegriffen, so wie es etwa in einem Gerichtsverfahren geschieht, sondern den Konfliktparteien wird der Raum gegeben, die für sie ideale Lösung zu entwickeln. Statt dem herkömmlichen Sieger–Verlierer–Ergebnis geht es hier um Gewinner–Gewinner–Ergebnisse.

© 2017 - Dr. Hans Jürgen Groß - Schloßstr. 18 - 34212 Melsungen - T. 05661 52550
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü